Nicht ohne uns – Essen“ – Wer wir sind!

Bereits Ende März diesen Jahres zeichnete sich sehr deutlich ab, dass die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus unverhältnismäßig sind. Allein durch die getroffenen Maßnahmen würden in vielerlei Hinsicht mehr Opfer entstehen, als durch das Virus selbst.

Aufgrund dieser Unverhältnismäßigkeit fingen eine handvoll Menschen unserer Bewegung an, nach Gleichgesinnten zu suchen, die sich solidarisch für die Opfer der Maßnahmen und für die Einhaltung unserer aller Grundrechte zeigten. Schnell bildete sich eine Gruppe aus 10 Mitgliedern, die sich darin einig waren, etwas gegen die überzogenen Maßnahmen unternehmen zu müssen. Da niemand von uns zuvor politisch aktiv gewesen ist, lag unser Fokus zu diesem Zeitpunkt darauf, die Vernetzung zu Gleichdenkenden auszubauen. Schnell wuchs unsere Bewegung auf 70, dann auf 200 und inzwischen auf über 700 Mitglieder an.

Wir führten Hygienespaziergänge durch, hielten uns dabei an den Mindestabstand zueinander und betonten jederzeit unsere friedlichen Absichten. Ein oder zwei Mitglieder unserer Bewegung, die sich pro Gewalt äußerten, schlossen wir deshalb konsequent aus der Gruppe aus. Wir stehen für eine gewaltfreie Bewegung, in der jeder friedliche Mensch willkommen ist. Die Spaziergänge wuchsen auf rund 300 Teilnehmern an, wurden jedoch immer deutlicher von der Polizei zerschlagen. Dies bereitete vielen Teilnehmern Sorge, da uns auch Familien, Menschen mit Einschränkungen und Ältere angehören. Außerdem zeigten erschreckende Bilder, wie aus Berlin und anderen Städten, dass Gewaltbereitschaft egal von welcher Seite nicht zielführend ist.

Wir vereinbarten einen Termin bei der Polizei Essen und suchten das offene Gespräch. Sechs ranghohe Führungskräfte, darunter Einsatzleiter und ein Vertreter der Kriminalpolizei nahmen sich rund zwei Stunden Zeit, sich mit drei Mitgliedern unserer Gruppe zu einem konstruktiven Gespräch an einen Tisch zu setzen. Wir wurden darüber aufgeklärt, wie eine friedliche Zusammenarbeit mit der Polizei zu unserem Schutz auszusehen hat. Wir ließen hunderte zuvor aufbereitete Seiten zum Thema „Corona-Virus“ vor Ort. Darunter befanden sich u.a. Studien und Aussagen von renommierten Wissenschaftlern, Medizinern und Experten aus aller Welt, die in den Medien keine Erwähnung finden. Aus diesen Unterlagen geht eindeutig die Unverhältnismäßigkeit der getroffenen Maßnahmen hervor. Das Treffen mit der Polizei war ausgesprochen harmonisch, sachlich, klar und freundlich. Wir sind der Polizei Essen für den gegebenen Vertrauensvorschuss und für die Möglichkeit, von unserem Versammlungsrecht Gebrauch zu machen, sehr dankbar. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir die Bilder der Polizeigewalt, die uns aus vielen Städten Deutschlands erreichen in keinster Weise auf die Polizei Essen übertragen.

Unsere zwei Kundgebungen auf dem Messeparkplatz P10 am Flughafen Essen/Mülheim wurden ordnungsgemäß angemeldet und unter Einhaltung der Auflagen durchgeführt. Die Presse berichtete, bis auf eine Ausnahme, durchweg positiv und auch die Pressestelle der Polizei veröffentlichte ein positives Fazit. Die Polizei, wie auch wir sind zufrieden mit der Entwicklung und zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nichts, das gegen eine weitere positive Zusammenarbeit sprechen würde. Unsere Veranstaltungen verliefen so friedlich, dass die Polizei sich lediglich mit wenigen Einsatzkräften im Hintergrund aufhielt und uns unserem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nachgehen ließ.

Die von uns durchgeführte Kundgebung am Samstag, den 23.5.2020 wurde von rund 400 Teilnehmern besucht. Zwei Kinderärzte, eine Kinderpsychologin, sowie eine Lehrerin beleuchteten die Maßnahmen aus professioneller Sicht, bezogen auf Kinder. Den zahlreich teilnehmenden Kindern wurde durch ein kleines Rahmenprogramm mit Tanz und Musik ein wenig Abwechslung und Spaß geboten. Musik, die unsere friedlichen Absichten für die Freiheit eines jeden Individuums unterstrich, lockerte die Kundgebung auf. Außerdem sorgten persönliche Wortmeldungen von Betroffenen, die ihre Sorgen und Ängste darstellten, für den Einblick in andere Lebenswelten. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die aktuellen Zahlen und Statistiken in Relation zur angeblichen Gefährlichkeit von Covid-19 dargelegt. Alle Zahlen und Studien von Wissenschaftlern aus aller Welt belegen, dass von Covid-19 keine höhere Gefahr ausgeht als von einer starken saisonalen Grippe.

Wir distanzieren uns von Rechtsextremismus, Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, sowie jeglicher Form von Gewalt und etwaigen Verschwörungstheorien. Nichtsdestotrotz stellen wir uns die Frage, ob nicht doch die ein oder andere „Verschwörungstheorie“ der Wahrheit entspricht. Viele aktuelle Ereignisse sprechen dafür. Deshalb werden wir auch zukünftig bestrebt sein, unsere Reichweite zu erhöhen. Wir werden uns weiterhin für die Wiederherstellung unserer Grund- und Freiheitsrechte einsetzen und fordern einen unabhängigen Untersuchungsausschuss. Außerdem verlangen wir seitens der Bundesregierung eine transparente Darstellung über die Zahlen und Fakten, auf welche die Aufrechterhaltung der Corona-Maßnahmen fußen.

Nicht ohne uns – Essen“ handelt trotz des ähnlichen Namens, den einige Bewegungen in Deutschland tragen, vollständig autark und distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Form von Gewalt, Extremismus, Fanatismus und jeglichen menschenverachtenden Thesen. Unser Bestreben ist es, friedlich unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben in Zusammenarbeit mit der Polizei zu agieren, solange diese uns nicht in der Ausübung unserer Grundrechte hindern.